Der Couponing Markt boomt!
Ob Groupon, Citydeals, ab-in-den-urlaub-deals.de – zurzeit scheint es nur noch ein Thema zu geben: Gutscheine. Doch was steckt wirklich dahinter und wie nachhaltig sind die bisher führenden Unternehmen aufgebaut?
Groupon beispielsweise besteht bereits seit 2008. Die deutsche Domain citydeal.de wurde 2010 vom amerikanischen Unternehmen Groupon aufgekauft, seitdem ist Groupon auch in Deutschland auf dem Vormarsch. Doch der Schein trügt. Der Erfolg des Unternehmenes hat seine Schattenseiten, denn viele Gutscheinanbieter, die sich auf eine Kooperation mit Groupon eingelassen haben, sind enttäuscht und wenden sich vom Gutscheinmarkt ab.
Groupon verlangt unseren Informationen zufolge 50% vom Verkaufspreis, wobei der Verkaufspreis mindestens 50% unter dem Normalpreis liegen muss. Das heißt, der Gutscheinanbieter erhält lediglich 25% des Normalpreises. Welches Produkt, welche Marke kann sich mit 25% über Wasser halten und dann noch Gewinn abwerfen?
Natürlich weist Groupon immer wieder darauf hin, dass es sich bei den Gutschein-Aktionen um Marketinginvestitionen handelt, d.h. der Gutscheinverkauf sollte nicht primär auf Gewinn ausgerichtet sein. Doch ob und wie sehr die Vertriebsmitarbeiter bei den Gastronomen, Friseuren, Hoteliers und anderen Dienstleistern auch tatsächlich darauf hinweisen, ist unbekannt. Denn angesichts der Tatsache, dass man über eine solche Plattform tatsächlich hunderte oder tausende Gutscheine verkaufen kann, lockt vielleicht der scheinbar fette Endbetrag, der mit einer solchen Aktion erzielt werden kann.
Letztendlich muss aber jeder Kunde höflich und zuvorkommend bedient werden, es muss ein einwandfreies Produkt und eine begeisternde Dienstleistung abgegeben werden und das scheint vielen Gutscheinanbietern schwer zu fallen. Denn entsprechende Kundenmassen muss man erst einmal adäquat bedienen und abwickeln können. Wenn dann am Ende des Tages mehr Aufwand und Kosten als Einnahmen übrig bleiben, entsteht Frust, der sich auf den nächsten Tag und die folgenden Kunden niederschlägt. Das Konzept geht also nach hinten los, der gegenteilige Effekt des gewünschten Erfolges tritt ein. Unzufriedenheit auf allen Seiten, außer bei Groupon.
Wir verstehen unser Couponing-Angebot Campingdeals.de als nachhaltiges, in jeder Hinsicht transparentes und faires Portal. Natürlich ist es auch bei Campingdeals.de wichtig, einen guten Sonderpreis anzubieten und auch wir wollen mitverdienen. Doch die Gutscheinanbieter haben in der Regel ohnehin freie Ressourcen zur Verfügung, zum Beispiel in der Nebensaison, die auf diese Weise ausgelastet werden können. Diese win-win-win Situation schafft auf allen Seiten Zufriedenheit:
- Beim Kunden, weil er einen neuen Campingplatz zum vergünstigten Preis kennen lernen kann.
- Beim Anbieter, weil er neue Kunden gewinnt und lediglich eine Gewinnminderung, aber keine Investitionskosten in Kauf nehmen muss.
- Bei Campingdeals, weil wir nur von tatsächlich verkauften Deals profitieren und der zufriedene Kunde sowie der zufriedene Anbieter für ein nachhaltiges Konzept wichtig sind.
Es würde wenig Sinn machen, im Campingbereich wie die Heuschrecken mit maximalen Gewinnabsichten über den Markt herzufallen, weil dieser Markt in seinen Ressourcen stark begrenzt ist. Wir wollen deshalb einen Kreislauf in Gang setzen, bei dem sowohl Anbieter als auch Kunden hin und wieder mal Angebote einstellen bzw. nutzen und auf diese Weise von Campingdeals.de profitieren.
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